Bornheide

 

Sanierung und Modernisierung

 

Das höchste Haus im Block - Mehr Lebensqualität und ein gestalterischer Beitrag für einen ganzen Stadtteil

Das Hochhausensemble Bornheide 80/82 liegt in Osdorf im Westen Hamburgs. Das freistehende Gebäude wurde 1969 fertiggestellt und ist Teil des Osdorfer Borns – eine der ersten Plattenbau-Großsiedlung Hamburgs der 1960er. In dem 2-teiligen 18-, bzw. 16-geschossigen Wohnhaus sind insgesamt 166 Wohnungen und eine neue Tagespflegeeinrichtung der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft altoba – Altonaer Spar- und Bauverein – untergebracht.

Die Bornheide 80/82 ist das höchste Gebäude in der gesamten Umgebung und sie ragt inmitten der niedrigeren Bauten hervor. Durch ihre exponierte Lage und alles überragende Höhe ist sie ein beeindruckender Blickfang für den von Stadtseite einfließenden Verkehr. Das Gebäude setzt einen vertikalen Akzent und erhält somit eine charakterbildende Rolle für einen gesamten Stadtteil. Das zuvor monotone Erscheinungsbild des Gebäudes ist nun geprägt von einer Metallverkleidung, die in verschiedenen Graustufen gehalten ist. Die neue Außenhülle verleiht dem Gebäude ein in sich strukturiertes und lebendiges Erscheinungsbild. Diese hochwertige und gleichzeitig energieeffiziente Lösung ist besonders widerstandsfähig und gibt durch die glänzende Oberfläche dem Gebäude einen neuen Charakter. Balkonelemente  in verschiedenen Rottönen setzen auf der Südseite farbenprächtige Akzente. Dieses Farbkonzept wird auch an die Nordseite übertragen und die Laubengänge über kräftige Farben individualisiert. Es ergibt sich ein spannendes Kontrastspiel zur hellen Fassade und bietet Bewohner:innen zusätzliche Orientierung und Identifikation.

In allen Wohnungen sind Fenster, Türen, Bäder und Küchen modernisiert und der Großteil der Technischen Gebäudeausstattung ist erneuert. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden 5 Wohnungen im Erdgeschoss umgenutzt und eine neue integrierte Tagespflegeeinrichtung umgesetzt. Sie hilft Menschen, so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung bleiben zu können und steigert zusätzlich die Wohnqualität in der Bornheide 80/82.

Auslöser für die umfangreichen Sanierungsarbeiten war eine Untersuchung des Gebäudes, die hervorbrachte, dass hinter den nicht brennbaren Fassadenplatten Dämmmaterial aus gepressten Holzspänen angebracht wurde. Nach der unverzüglichen Entfernung ist die Gebäudehülle jetzt nach neuesten brandschutztechnischen und energetischen Richtlinien saniert und gedämmt.

 

Projekt
Sanierung und Modernisierung

Bauherr
altoba - Altonaer Spar- und Bauverein

Lage
Stadtteil Lurup in Hamburg

Besonderheit
Sanierungspreis 2021 in der Kategorie Metall

Leistung
2-8 HOAI

Fotografie
Fotografie Dorfmüller & Klier

 


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